blitzeis auf der königstraße


Viel gegessen, viel getrunken und gar keine Vorsätze gefasst. Dieses Fest ist sozusagen der Höhepunkt des Jahres, der erst dann gefeiert wird, wenn wir mit dem Jahr bereits abgeschlossen haben. Vorher läft wochenlang alles darauf zu. In der hektischen Advents-Konsum- und Glühweinzeit laufen wir alle auf Hochtouren und vergessen, dass wir dann am Neujahrstag verkatert und unfähig zu jedweder Aktion, in ein großes schwarzes Loch stürzen, das uns nur etwa so viel Handlungsspielraum lässt:

Ist übrigens mal jemandem aufgefallen, wie die Sprecherinnen der Tagesschau heute aussahen? Die haben wohl auch kräftig gefeiert...
P.S.: Vom Sofa her murmelte es soeben etwas von Kater und desolatem Zustand. Na denn: Auf ein erfolgreiches und aktives neues Jahr!
Erstmal: Wie einige (weniger wichtige) Teile der letzten 153 Tage waren, lässt sich leicht nachlesen. Darüber hinaus muss ich schon schwer nachdenken, wenn mir zum Jahr 2002 richtige Höhepunkte einfallen sollen. Ich würde sagen: Mein persönliches 2002 war belanglos und uninspiriert und damit nicht halb so schmerzhaft wie 2000 und 2001. Was ja auch was wert ist.
Reicht das aus für 365 Tage? - Ich werde auf jeden Fall drauf anstoßen - vorausgesetzt, ich finde die Gläser ...
Heute habe ich das erste Mal auf einem Frauenparkplatz geparkt. Das war sehr nützlich, denn alle anderen Plätze bei Toom an der Max-Brauer-Allee waren belegt, als mir auffiel, dass ich ja eine Frau bin und von daher nicht einmal unberechtigterweise diese kostbare Stellfläche nutzen würde.
Das war dann aber auch schon der angenehmere Teil unseres Silvester-Einkaufsrausches. Drinnen sah es dann so aus:

Hatte es schon kurz bereut, ein paar Leute für heute abend eingeladen zu haben, da fiel mir die Taktik ein: Ich bleib beim Einkaufswagen stehen und der Mann kann in Ruhe alles einholen. Hauptsache, dem hysterischen Anfall entkommen! Leider naht der nächste bald, denn ich kann mich so gar nicht dran gewöhnen, nun wieder für mindestens zwei Tage in bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen zu wohnen. Reichen nicht auch Wunderkerzen?
So sah heute morgen überraschenderweise der Blick aus dem Fenster aus. Mich erwartete ein einsamer Arbeitstag als eine der wenigen, die "zwischen den Jahren" arbeiten mussten. Der erste, den ich traf, war ein begeisterter Ludger. Er war mal wieder schneller als die anderen und hatte herausgefunden, was an einem Buch, das auf seiner Seite besprochen worden war, nicht gestimmt hat.... Findig!