tropfen tropfen

herab vom Sonnenschirm, wunderbarer Sommerregen, draußen sitzen im Cafe - und plötzlich: Tropfen im Gemüt. Trübster Trübsinn, Müdigkeit

Ach, was soll's? Ich geh ins Bett. Morgen ist ein neuer Tag!

wunder geschehn!

Es sei hiermit dokumentiert, dass am heutigen Dienstag, 17. Juni 2003 erstmals ein Schaffner mit der Abfertigung des Zuges R 10 am Bahnhof Wandsbek-Ost solange gewartet hat, bis die Schranke sich geöffnet hatte und die letzten Fahrgäste den Zug erreicht hatten.

Dachte, das sei eine Erwähnung wert.

Danke!

das mag ich:


abend am strand von laboe. nachts um elf.Am Abend lange am Strand sitzen. Erst aufbrechen, wenn der Morgen graut. Gemütlich den Tag Revue passieren lassen, während ich über die Autobahn fahre. Im Hellen ins Bett gehen. Früh wieder aufstehen in der Gewissheit, ich könne mich ja jederzeit wieder hinlegen. Mich spät am Tag wieder hinlegen. Tage, an denen es nach elf Uhr nachts immer noch nicht dunkel ist (Foto: Laboe gestern abend) Mir keine Gedanken über das Morgen machen.

von wegen freiheit!

Eingezwängt in eine Blechbüchse wälze ich mich mit der Masse in Richtung rotes Licht. Keine Möglichkeit, mich zu befreien und meiner eigenen Wege zu gehen. Da - in der Ferne leuchtet es grün. Bis jedoch Bewegung in den Konvoi kommt, ist es vorne schon wieder rot. Im Radio dudelt dämliche Musik. Informationen sind spärlich gesät. Wie können die anderen nur so ruhig bleiben? Ich will meine Freiheit wieder haben!

Nach einem halben Jahr das erste Mal wieder mit dem Auto zur Arbeit gefahren.